
Die Kreissportredaktion der Westfälischen Rundschau hatte zur Preisverleihung der 30. WR-Sportlerwahl 2011 im Märkischen Südkreis ins Lüdenscheider Mercure Hotel geladen. Beim Sektempfang ohne Sekt (Es gab nur Bier oder Wasser.) vor der eigentlichen Sportlerehrung platzte
die Lobby fast aus allen Nähten. Nach und nach suchten sich die Gäste einen Platz im Veranstaltungsaal und fieberten dort den Ergebnissen entgegen. Pünktlich um 19 Uhr begrüßte der Moderator die Gäste, ein zwei kurze Reden wurden gehalten und die Spannung stieg.
Dann war es soweit die erste Kategorie, Sportlerin des Jahres 2011 wurde aufgerufen. Acht Sportlerinnen waren nominiert. Die ersten fünf wurden geehrt. Als erste wurde die LTV-Fechterin Henrike Enders aufgerufen, was allerdings bedeutete, dass sie nicht ganz oben auf dem Treppchen stand, sondern
mit 710 abgegebenen gültigen Stimmen, bedenkt man die Größe der doch recht kleinen Fechtabteilung, den doch durchaus beachtenswerten fünften Platzt belegt. Ein wenig aufgeregt hieß es nun die Bühne
zu erklimmen, um dem Moderator die ein oder andere Frage zu beantworten und eine Rose, die Urkunde, sowie eine geheimnisvolle Tüte in Empfang zu nehmen. Anschließend wartete noch ein üppiges Buffet auf die Gäste. Bis dahin sollte aber noch viel Geduld aufgebracht werden, denn weitere 14 Sportler, bzw. Mannschaften wurden aufgerufen. Während der Wartezeit standen nicht nur die Geehrten auf der Bühne unter Beobachtung. Die Paparazzi der WR suchten auch im Publikum nach Motiven. Lange feiern konnte die Fecht-Delegation im Anschluss leider nicht mehr, denn am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, da der „Preis der Quadratestadt“ in Mannheim auf dem Turnierplan stand. Für den Rest wurde es wohl noch eine lange Nacht.
Herzlichen Glückwunsch Henrike!