
Mit der Ausrichtung des Degenturniers um die „Trophäe der Sparkasse Lüdenscheid“, fand am 7. und 8. Januar die wochenlange Vorbereitungsphase ihren krönenden Höhepunkt. Nach Veröffentlichung der Ausschreibung wurde schnell klar, dass sich wieder zahlreiche Teilnehmer melden werden. Bereits zwischen Weihnachten und Silvester war der Vorjahresrekord Geschichte. Im neuen Jahr wuchs die Liste noch einmal dramatisch, was zur Folge hatte, dass Herr Bert schlaflose Nächte bekam und die Zahl der Bahnen von 15 auf 17 und schließlich auf 20 erhöht werden musste. Mit der jetzt zur Verfügung stehenden Gymnastikhalle konnte aber auch dieses Problem gemeistert werden, auch wenn wir feststellen mussten, dass die auf dem Papier angegebenen Hallenmaße deutlich von den realen Gegebenheiten abweichen.
Zwar mussten sich die LTVer erst mit den Gegebenheiten in der für
sie neuen Wettkampfhalle am Raithelplatz vertraut machen, konnten aber schnell feststellen, dass es eine deutliche Verbesserung zu den Gegebenheiten in der Halle am Stadtpark war. Lediglich die Anlieferung der schweren Kupferbahnen stellte einen echten Kraftakt dar, da die Halle nicht ebenerdig ist und die Bahnen über die Treppe gewuchtet werden mussten.
Für das TD stand jetzt deutlich mehr Platz zur Verfügung, so dass das Team um Herbert Plate das Rechenzentrum richtig ausbreiten konnte.
Wie auch in den Jahren zuvor war die Cafeteria bestens ausgestattet. Unzählige helfende Hände haben Cateringorganisatorin Heike Plate unterstützt, eine pralles Buffet aufgefahren und den Service am Laufen gehalten.
Aber auch sonst kann sich die Bilanz sehen lassen. Gefochten wurden wie gehabt 14 Einzelwettbewerbe. Von den 190 Fechterinnen und Fechtern die im Laufe des Wettkampfs auf die Planche traten wollte sicherlich jeder nach Möglichkeit einen Treppchenplatz erkämpfen. An neun Wettbewerben waren LTV-Fechter beteiligt.
Zwei Goldmedaillen, eine Silber- und eine Bronzemedaille blieben in der Bergstadt. Während Henrike Enders ihrer Favoritenrolle in der A-Jugend gerecht wurde, sorgte der erste Platz von Fechtneuling Robert Brandts nicht nur für Freude, sondern auch für positive Überraschung im 2002er Schülerjahrgang.
Marie Courouble kämpfte sich im älteren B-Jugendjahrgang bis in Finale, war dann ein wenig zu zurückhaltend und errang Silber. Bei den B-Jugendlichen Herren schlug sich Wilbert Krause ebenfalls hervorragend. Er holte Bronze.
In der stark besetzten Gruppe der Aktiven im Herrendegen, konnten Max Meermann und Jörg Kohlhage nur wenige Plätze gut machen und landeten schließlich auf den Rängen 32 und 33.
Etwas unschön war, dass von den ursprünglich 52 gemeldeten Athleten dieser Gruppe letztlich nur 38 erschienen. Unter den fehlenden war leider auch eine Reihe Leverkusener Fechter. Zwar brachte die nun kleinere Gruppe etwas mehr Spielraum in die engen Terminkalender, dafür waren aber die Vorplanungen um so komplizierter.
Mit sieben Fechtern waren die A-Jugendlichen Herren vertreten. Paul Busch Valentin Enders und Niklas Engelhardt reiten sich
im Mittelfeld auf den Rängen 12, 16 und 20 ein. Rupert Krause, Victor Selve, Florian Baumann und Benjamin Rossa folgten auf den Plätzen 30, 32 33 und 34.
Das Trio Felix Klose, Malte Nobereit und Justus Weber konnten im 2000er Schülerjahrgang die Plätze 6, 7 und 9 erreichen. Bei den A-Jugendlichen Damen folgten Patricia Millutat und Rebecca Grewe der Siegerin erst auf den Rängen 25 und 26. Maike Plate und Barbara Krause vertraten den LTV bei den jüngeren B-Jugendlichen. Sie kamen auf die Plätze 8 und 12.
Besonders erfreulich war, dass auch in diesem Jahr viele starke Fechter aus den Niederlanden den Weg nach Lüdenscheid gefunden hatten und so
Trotz der enormen Teilnehmerzahl konnte das Team um Herbert Plate das Wettkampfgeschehen ohne größere Verzögerung über die Bühne bringen. Pünktlich, nach Plan, war um 18 Uhr die letzte Ehrung vollzogen und alle ein wenig geschafft.
Allen Beteiligten sei unser Dank an dieser Stelle ausgesprochen. Ohne Euer Engagement können wir eine Veranstaltung dieser Größe kaum auf die Beine stellen. Vielen Dank auch an die Mitarbeiter der Stadt und des Kreises, die uns bei den Vorbereitungen unbürokratisch und schnell unterstützt haben.